Freitag, 12. September
Nach dem obligatorischen Frühstück fahren wir bis kurz hinter Hol und biegen dann rechts auf die 7 nach Geilo ab. In der heute strahlenden Sonne wirkt die Landschaft mit ihren Herbstfarben noch einmal doppelt so schön – wir fahren auf die Hardangervidda, wo wir am Sysenvatnet eine Kaffeepause einlegen. Hier ist übrigens vielerorts Camping verboten.

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Richtung Odda

Weiter geht es auf der teils ziemlich engen Straße Richtung Süden nach Odda. Südlich von Odda machen wir am Låtefossen halt. Vor 2 Jahren war es hier so voll, dass ich Låtefossenin dritter Reihe gehalten habe und Ute nur kurz zum Fotoschießen rausgesprungen ist. Heute ist auf dem Parkplatz nur wenig los und wir können in Ruhe unsere Fotos machen. Der Låtefossen führt zum Glück noch so reichlich Wasser, dass er wenig von seinem Charme eingebüßt hat. Wir sind auch rechts am Wasserfall den kleinen Pfad hoch gelaufen, wo man auf halber Höhe noch eine andere Sicht als die übliche hat.
Etwas südlicher bei Hordalia biegen wir rechts auf die Nationale Touristenstraße 520 ab, wo der nördliche Teil des Ryfylkevegen liegt. Ich finde ja an diesen abgelegenen Straßen immer mehr Gefallen und würde am liebsten auch mehr dieser “Schotterpisten” abfahren, aber da bräuchte ich beruhigende Drogen für meine Frau, und sicherlich wäre ein anderes Fahrzeug auch sinnvoller :D Wir fahren Ryfylkevegenhier wieder einmal durch eine – vielleicht auch nur gefühlt – völlig andere Landschaft. Schroffe Felsen säumen nicht nur den Wegesrand, sondern geben dem Tal seine Optik. Auf halber Strecke bis nach Sauda nutzen wir eine kleine Fläche (teils auf dem nackten Fels) neben der wenig befahrenen Straße als Nachtlager.

Samstag, 13. September
Bei Sauda wollen wir uns ein paar Gletschertöpfe ansehen. Wir folgen dem Navi und der Straße von Sauda nach Buer. Ute ist das auch schon wieder alles viel zu eng und wir sind uns nicht wirklich sicher, ob wir hier überhaupt noch richtig sind. Auf einer größeren Parkfläche war dann eine Karte mit Wanderwegen, wo wir auch den gesuchten Parkplatz eingezeichnet finden, welcher noch ein ganzes Stück weiter die Straße entlang liegt. Nach 200-500 m ging es für uns allerdings nicht weiter. Eine Brücke, die so abgewinkelt zur Straße liegt, sodass wir mit unserer Länge und unserem Wendekreis nicht drauffahren können. Also Rückwärtsgang rein und bis zum Schild zurück und umgedreht.
Südlich von Sauda kommen wir an den Svandalsfossen (Youtube:“CarWash”/aus der Luft). Allerdings ist jetzt, Mitte September, von dem beeindruckenden Schauspiel nichts übrig geblieben. Wir kommen zu geeigneter Zeit wieder ;)
Wir folgen weiter dem Ryfylkevegen Richtung Süden und haben an der Fähre wieder Glück, wir gehen als 6 m Fahrzeug durch. Später überqueren wir den Lysefjord mittels Brücke und fahren an dessen südlicher Seite nach Nordosten Richtung Fossmork. Hier steuern wir den Parkplatz Skrøylå an, von dem wir auf den Preikesolen blicken, welchen wir 2012 erklommen haben. Ein herrliches Panorama bietet sich uns hier und im Hintergrund ist Geblöke der Schafe und das Klingeln ihrer Glöckchen zu hören.Lysefjord
Wir packen unsere Stühle und den Tisch aus und richten uns für die Nacht ein. Es gibt deutlich schlechtere Aussichten, bei denen man sein Abendbrot isst ;)

Sonntag, 14. September
LysefjordHeute früh ist der Dunst in den Fjorden noch nicht aufgestiegen und wir haben einen herrlichen Blick auf den Fjord. Schon um 8:30 Uhr sind 6 Personen auf dem Preikestolen zu sehen (natürlich nicht mit bloßem Auge). Wir fahren zurück zur Brücke und nehmen dann die Fähre nach Lauvvika. Wir fahren über die 508 und die 45 nach Gilja, wo wir zu einem Aussichtspunkt auf den Månafossen wollen. Leider scheint sich der Aussichtspunkt an der alten, gesperrten Passstraße  zu befinden, so dass uns nicht anderes bleibt, als den Tunnel zurück zu nehmen.
GloppedalsuraWir fahren zur 503, welche direkt durch das Gloppedalsura (Youtube: aus der Luft) führt. Eine atemberaubende Felslandschaft, und wenn man dann noch die Tafel zu den historischen Ereignissen liest (u.a. 2. Weltkrieg), wirkt diese Landschaft gleich noch ein Stück unwirklicher.
Es geht zurück zur, auf welcher unser Weg später auf der 468 weiter nach Nordwesten führt. Wieder geht es in die Hochebene auf einer 1,5 spurigen Straße. Nach und nach kommen uns immer mehr Fahrzeuge entgegen. Wohnwagengespanne und Wohnmobile aller Art, und immer schubweise 3-6 Fahrzeuge. Daher machen wir eine kleine Pause und erhoffen uns, dass es nur ein kleiner Tross war. Dies sollte sich später als Trugschluss herausstellen. Es kommen uns immer mehr Fahrzeuge entgegen, auch zu Wohnmobilen umgebaute Reisebusse, wie man sie aus Amerika kennt. 468Immer weniger nehmen diese Kolonnen Rücksicht und nutzen Ausweichbuchten bzw. geben uns die Möglichkeit, solche Buchten anzusteuern. Immer wieder müssen wir in die Böschung fahren. Die überwiegend norwegischen Mobilisten gehen zum Teil nicht mal mehr vom Gas, obwohl es extrem eng ist. Wir sind froh, als es langsam wieder ins Tal geht. Aber hier lässt der Strom an Fahrzeugen nicht nach und alle kommen uns entgegen. Nun geht es über einige Kilometer mit teils 10 % Gefälle ins Tal und zu allem Überfluss ist die gesamte Talstrecke auch noch eine Baustelle, die maximal mit einem Fahrzeug befahrbar ist. Hier kommt uns sogar ein Teilintegrierter entgegen, der zunächst an einer Ausweichstelle langsamer wird, dann aber wieder Gas gibt und dabei einen Bambusstecken am Straßenrand mit seinem Aufbau mitreißt. Vermutlich erst durch den Schlag an den Aufbau legt er eine solche Vollbremsung hin, dass seiner Beifahrerin aus den oberen Ablagen diverse Dinge um die Ohren fliegen – hoffentlich macht ihm die Beifahrerin – vermutlich seine Frau – den Rest des Tages die Hölle heiß. So viel Rücksichtslosigkeit wie an diesem Tag auf dieser Strecke haben wir noch nicht erlebt. Rast- und Badeplatz an der 9Im Tal angekommen steuern wir erstmal einen Rastplatz mit Badestelle kurz vor Valle an. Hier sitzen auch einige reisende norwegische Zeitgenossen und Ute will sich mal erkundigen, warum uns heute bestimmt über 100 Wohnmobile auf dieser Strecke entgegengekommen sind. Wir haben ja so ein Glück :D – in Seljord war bis heute die größte Caravanmesse Norwegens mit tausenden Wohnmobilen und Gespannen, und diese Strecke ist die einzige Querverbindung nach Südwesten. DAS erklärt einiges !!!
Vatnedal bei NachtWir fahren weiter auf der 9 nach Norden und suchen einen Platz für die Nacht. Im Vatndals – übrigens echt schön hier – finden wir einen Wegweiser zu einem Parkplatz am Stausee und folgen diesem. Auf 850 m ÜNN stehen wir nun direkt am Kamm des Staudamms und genießen die Aussicht aus das Vatndal (Seetal). Wieder Geld gespart :)
Wir haben eine sternenklare Nacht und es ist auch so dunkel, dass wir sogar den Schleier der Milchstraße sehen können – einfach nur grandios, und ich kann mal wieder versuchen, das kurz vor der Tour erlernte Wissen zur Fotografie anzuwenden.
Ich entschließe mich auch, morgen früh die aufgehende Sonne aufzunehmen.

Montag, 15. September
Vatnedal SonnenaufgangVatnedal SonnenaufgangEs ist kurz vor 7 Uhr, und Ute reißt mich aus dem Träumen: “Du wolltest Bilder vom Sonnenaufgang machen!”  Was auch immer mich geritten hat, in diese Kälte zu springen und hier auszuharren, um auf den Sonnenaufgang zu warten :S Ich gebe zu, ansonsten hätte ich dieses tolle Schauspiel nicht miterleben können. Aber das war eben noch so schön im warmen kuscheligen Bett. Allerdings ist das schon schön, den aufsteigenden Nebel zwischen den Bäumen und auf den Seen im Tal zu beobachten, während sich das Morgenrot immer weiter hinter den Bergen auf der anderen Seite des Tal hocharbeitet. Wenn man sieht, wie die umliegenden Berge Zentimeter für Zentimeter mehr von der Sonne bestrahlt werden. Die Wolken nach und nach über violett und rosa in wunderschönem Weiß am blauen Himmel erstrahlen… Aber es ist gefühlt ARSCHKALT. :D So halte ich hier doch gute 30-35 Minuten durch, bis mich die ersten Sonnenstrahlen treffen und ich in das warme Wohni springe. So, nun erstmal einen wärmenden Kaffee und Frühstück.
RavnejuvetWir fahren eine Schleife nach Norden zur 362, um dann über die 37 und E134 wieder nach Süden zur Ravnejuvet/Rabenschlucht zu gelangen. Wir folgen einer Schotterstraße, die von der E134 nach Süden abgeht. Die Straße wird gerade aufgefüllt und glatt gezogen. So bugsiere ich unseren Kastenwagen an den LKW und anderen Baufahrzeugen vorbei, und nach einigen Kilometern erreichen wir den Parkplatz. Von hier aus gehen wir nur wenige 100 m bis an die Kante der Schlucht. Man soll hier einen Geldschein über die Kante werfen können und dieser kommt durch den herrschenden Aufwind direkt zurück. Wir wollen natürlich kein Geld verschwenden – geht für eine Bankerin ja gar nicht ;) – und bauen einen Papierflieger (natürlich biologisch abbaubar). In den ersten beiden Versuchen kommt der Papierflieger direkt zurück über die Kante geflogen. Erst im dritten Versuch fliegt der Papierflieger zunächst einige Zeit nahezu auf der Stelle, bevor er durch einen Strömungsabriss in die Tiefe segelt – allerdings immer mal wieder ein Stück hoch.
Wir kehren zu Murphy zurück und fahren weiter ins Tal nach Dalen. Von dort folgen wir der 38 und später der 355 nach Süden. Wir hatten von den Jettegryter in Haugsjåsund gelesen, wo eine supertolle natürliche Felsbadelandschaft sein soll. Auch wenn das Wasser sicherlich nicht mehr zum Baden einlädt, wollen wir uns dieses Naturspektakel angucken. In Haugsjåsund angekommen, finden wir auch die Infotafel mit allen möglichen Informationen. Auch die Info, dass es noch 15 km von hier aus sind und in der Nähe ein Wasserkraftwerk ist, welches evtl. wegen zuviel Wasser die Badestelle entsprechend flutet, so dass diese dann nicht betreten werden darf. Allerdings hängt hier kein “stengt”-Schild (= “geschlossen”) und wir machen uns auf, die letzten 15 km dieses Tages zu fahren. Auf dem letzten Ende kommen wir an die angekündigte Mautstation. Die Kasse befindet sich am Straßenrand in einem kleinen Holzverschlag, in der allerdings ein Schild mit sehr viel Text auf norwegisch steht. Wir versuchen nun mit google-Übersetzer und unserem Langenscheidt, den Text zu übersetzen. Grob verstehen wir, dass die Badestelle wegen Überflutung gesperrt sei. Da das Schild an einen Holzbock geschraubt ist und dieses Schild nicht auf der Straße steht, entscheiden wir uns, die 50 NOK zu bezahlen und unseren Parkschein mitzunehmen. Wir überqueren einen Wasserauslass des Wasserwerks und kommen nach knapp 500 m an ein geschlossenen Gatter mit genau demselben norwegischen Text :( *grummel*. Na toll, die Sperrung hätte man dann auch schon vorne an der Tafel ankündigen können.
HaugsjåsundWir fahren ein paar Kilometer zurück und stellen uns auf eine Fläche an dem Fluss, der hier entlang fließt, und machen uns für die Nacht fertig.
Nun ist die Frage, was machen wir denn in den nächsten Tagen? Ein Blick auf die Karte zeigt: Wir bräuchten von hier noch 3 Tage und wären dann Donnerstag Zuhause. Da wir, wenn es die Zeit noch erlaubt, Utes Eltern in Büsum – die machen da gerade parallel mit uns Urlaub – und eigentlich evtl. auch noch in Dänemark die “Sandworld” besuchen wollten, steht unser Entschluss fest.

Dienstag, 16. September
p1050440Der heutige Plan: Wir wollen heute bis östlich von Oslo fahren. Über die 358 und 356 geht es nach Skien. Von hier fahren wir zunächst die 32 Richtung Drammen. Kurz hinter Drammen legen wir einen kleinen Shoppingstop ein und steuern dann den Tunnel an, der uns auf die andere Seite des Oslofjords führt. Auf der Ostseite angekommen sehen wir nur noch rot. Vor uns gehen alle in die Bremsen und wir stehen an einem Brückenkopf und es geht nicht weiter. So weit wir sehen können, eine einzige Autoschlange. Vereinzelte Fahrzeuge kommen uns entgegen. Hinter uns staut es sich ebenfalls zurück :( Toll, wenn wir jetzt Verkehrsfunk hören würden, brächte es uns auch nicht weiter, weil wir kein Norwegisch verstehen. Lesen klappt weitestgehend schon ganz gut – vieles kann man sich ja herleiten ;) Einige Minuten später steht der Fahrer des Busses vor unserem Auto und gestikuliert etwas, was aussieht wie: “Da vorne hat es geknallt und wir sollen zurücksetzen und drehen”. Spaßvogel – hinter uns ist doch eine Schlange. Der Blick in den Rückspiegel bringt allerdings eine andere Erkenntnis – da steht nicht ein Auto mehr hinter uns. Wo sind die denn alle hin?! Also setzen wir zurück und drehen um. Von vorne kam auch schon lange kein Fahrzeug mehr, insofern kein Unfallrisiko. Am Kreisel nach dem Tunnel ist die Zufahrt zu dieser Strecke auch schon gesperrt und eine Umleitung ausgeschildert. Das ist hier um Oslo und anderen Großstädten echt toll, die haben komplette LED-Tafeln, die entsprechend alles darstellen können.
Wie sollte es auch anders kommen: Wir sind voll im Feierabendverkehr und somit ist die Umleitung natürlich proppe voll. Im Stau beraten wir, ob wir irgendwie anders hier raus kommen und entscheiden uns, über kleine Seitenstraßen nach Askim zu fahren und fahren zur 22 und von dort Richtung Süden.
Hinter Halden überqueren wir die Grenze, und ich tausche die SIM-Karte in unserer Web’n’Walk-Box aus. Jetzt können wir mit Vollspeed surfen, bis wir wieder Deutschland erreichen.
In dem kleinen Örtchen Östad finden wir einen öffentlichen Parkplatz, wo wir unser Nachtquartier einrichten.

Mittwoch, 17. September
Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt haben, brechen wir auf. Heute wird es wieder etwas monoton, schließlich fahren wir fast nur Autobahn. Wir fahren erstmal die 22 weiter Richtung Süden und dann die 165, bis wir Höhe Munkedal auf die Autobahn fahren.
Nach 2-3 Stopps zum Tanken, Kaffee/Tee trinken und Hund Gassi führen erreichen wir die Brücke nach Dänemark. Wir wollen heute mal eine andere Übernachtungsmöglichkeit testen und nicht bis nach Odense durchfahren. Wir steuern also auf Seeland das Örtchen Munke Bjergby an, wo es einen kostenfreien Stellplatz gibt, welcher in einem Garten 8 parzellierte Plätze bietet. Das ist richtig schön hier. Man darf maximal 2 Nächte bleiben und kann sogar gegen einen kleinen Obolus Wasser tanken und entsorgen.
Es ist noch hell und eigentlich zu früh fürs Abendbrot, und wir entschließen uns, einen kleinen Spaziergang zu machen. An einer Tafel haben wir eine kleine Empfehlung für einen Rundweg (knapp 30 Minuten) gesehen. So bekommt der Hund (und wir) heute zumindest noch ein bisschen Bewegung, und er kann ein paar soziale Kontakte knüpfen – zumindest durch den Zaun.

Donnerstag, 18. September
Wir erreichen gegen Mittag Søndervig, wo wir die Sandworld anschauen wollen. Als wir im Mai unsere Dänemarktour gemacht haben, waren die noch nicht soweit. Wir parken unseren Murphy auf dem großen Parkplatz in der Nähe und zuckeln los. Jetzt stehen wir vor einem knapp 2 m hohen blickdichten Zaun, über den man trotzdem das Areal überblicken kann. “Das ist ja überschaubar”, ein 100 x 100 m großes Areal, auf dem aus einer 7 m hohen Sandwand entsprechende Skulpturen herausgearbeitet worden sind. Da der Zaun  nicht wirklich hoch ist, kann man eigentlich schon alles sehen, und es hat uns enttäuscht.
So schlendern wir, wenn wir schon mal hier sind, zum Strand und gehen dort ein Stück. Höhe Ortszentrum drehen wir und gehen zu Murphy zurück.
Da wir keine dän. Kronen haben, brauchen wir nun einen Übernachtungsplatz, wo wir entweder kostenfrei stehen oder zumindest mit Kreditkarte bezahlen können.
Uns fällt dabei der Stellplatz an Ringkøbings Hafen ein, gesehen auf unserer Tour im Mai. Also die ~10 Minuten nochmal den Motor angeschmissen und die Mole angesteuert. Hier ist heute zum Ringkøbing HafenGlück nicht so viel los und wir haben die freie Auswahl und stellen uns fast am Ende der Mole hin.
Zum Abendessen wollen wir evtl. auch eine Gaststätte aufsuchen, schließlich gab es hier einiges. So ziehe ich also los, erkunde das Angebot und erfrage, wo wir mit Kreditkarte oder Euro als Bargeld bezahlen können. Im Hafengrill können wir mit Euro bezahlen und packen die Gelegenheit beim Schopfe.

Freitag, 19. September
Das Wetter ist echt klasse, eigentlich könnte man hier bleiben ;), aber wir haben uns heute Nachmittag bei Utes Eltern angekündigt und so fahren wir über die Landstraßen nach Büsum. Allerdings haben wir versprochen, noch Kuchen mitzubringen. Bei einem Bäcker in Dänemark fragen wir, ob die Euro nehmen würden oder ob wir mit Kreditkarte bezahlen können, was beides verneint wurde, und so zieht es uns nach Deutschland. Direkt hinter der Grenze in Süderlügum hoffen wir, einen Bäcker zu finden. Aber irgendwie ist das hier  dann aber doch noch nicht so wirklich Deutschland. Alle Preise sind in DKK angeschlagen. Auch die Namen der Firmen wie “Peter Petersen” klingen doch eher dänisch – wir sind in little Denmark :D. Aber man spricht deutsch und nimmt auch unseren Euro als Zahlungsmittel an :)
Am späten Mittag erreichen wir Büsum. Nach Kaffee und Kuchen brechen wir die Heimreise an. So haben wir wenigstens noch Samstag und Sonntag zum Saubermachen. ;)